Industrienatur - Neue Vielfalt auf alten Brachen

Ein Vortrag aus der Reihe zum Ende des Steinkohlebergbaus im Ruhrgebiet

Donnerstag, 15.03.2018

Mit dem Rückzug des Bergbaus und der Eisen- und Stahlindustrie wurden
zahlreiche Industriebetriebe stillgelegt und große Flächen fielen brach. Die alten
Zechenanlagen, Kokereien, Halden und Hüttenwerke wurden schnell von der Natur
zurückerobert und bilden heute wertvolle Lebensräume für wildlebende Tier- und
Pflanzenarten. Sie haben sich den veränderten Standortbedingungen angepasst.
So gedeihen wärmeliebende Wildkräuter und Gehölze auf kargen und dunklen
Schotterflächen, Greifvögel brüten an Industrieschornsteinen und Amphibien und
Libellen leben an künstlich geschaffenen Wasserflächen. Diese Veranstaltung
findet in Kooperation mit dem LWL-Industriemuseum Zeche Nachtigall statt.

11291 Bildvortrag, Birgit Ehses
Witten, LWL – Industriemuseum Zeche Nachtigall
Donnerstag, 15.03.2018, 19:00 - 20:30 Uhr
8,00 EUR, ermäßigt 4,00 EUR