Geförderte Qualifizierung

Die Qualifizierungen sind gem. AZAV zertifiziert und somit u.U. durch die Agentur für Arbeit, Jobcenter und Versicherungsträger (Reha) förderbar.

 

Um Ihre persönlichen Voraussetzungen für eine Förderung abzuklären, wenden Sie sich bitte an die zuständige Agentur für Arbeit oder Ihr Jobcenter. Eine 100%-Förderung ist möglich.

 

Für Berufstätige kommt ggf. eine Förderung mithilfe des Bildungsschecks oder der Bildungsprämie in Frage. Unser Mitarbeiter/-innen helfen Ihnen gerne weiter.


Perspektiven finden – Maßnahmen und Projekte zur beruflichen Integration

Die Veränderungen der Arbeitswelt erfordern lebenslanges Lernen und Weiterbildung von uns allen. Um Ihre berufliche Entwicklung zu unterstützen, führen wir eine Vielzahl unterschiedlicher Beschäftigungs- und Qualifizierungsprojekte durch. Ein Teil unserer Maßnahmen bietet Beschäftigung im zusätzlichen und gemeinnützigen Bereich, andere Projekte zielen auf die individuelle Entwicklung und die Vermittlung neuer beruflicher Kompetenzen.

Sie suchen

 

• als Erwachsener eine neue Beschäftigung
• als junger Mensch einen Ausbildungsplatz
• als junge Mutter oder Vater den Weg in den Wiedereinstieg
• als Frau oder Mann über 50 einen beruflichen Neuanfang
• als Migrantin oder Migrant bessere Chancen im Beruf durch mehr Sprachkompetenz.


Wir machen Sie fit für den Job!

Wir bieten

• persönliche Beratung und Begleitung bei der Vermittlung und Wiedereingliederung in das Arbeitsleben
• die für Sie passende und eng am Arbeitsmarkt orientierte Qualifizierungsmaßnahme
• teilweise kostenfreie Teilnahme durch Förderung aus Mitteln von Bund und Land, der Europäischen Union, der Bundesagentur für Arbeit und der Jobcenter.
• die Kompetenzen unseres erfahrenen Mitarbeiterteams aus Sozialpädagoginnen/-pädagogen und Jobcoaches.

Falls Sie eine Beratung wünschen oder Fragen zur beruflichen Entwicklung und Reintegration in den Arbeitsmarkt haben, wenden Sie sich bitte an:

 

Markus Wiebusch, Maria Brandt
Telefon: 02302 58186 61 oder – 8634


Qualifizierung zur Tagespflegeperson

Der Bundestag beschloss im Jahr 2008 mit dem Kinderförderungsgesetz (KiföG) die gesetzliche Grundlage für den umfassenden Ausbau der Kleinkinderbetreuung. Das Gesetz sieht ab dem 1. August 2013 einen Rechtsanspruch auf einen Platz in einer Kinderbetreuungsstelle für alle Kinder ab Vollendung des ersten Lebensjahres vor. Von den Betreuungsangeboten für die unter Dreijährigen sollen 30 Prozent durch die Kindertagespflege abgedeckt werden, also durch Tagesmütter bzw. Tagesväter. Die Kinderbetreuung soll zukünftig also aus zwei Bausteinen bestehen: den Kindertageseinrichtungen und der Kindertagespflege.

Die Volkshochschule Witten | Wetter | Herdecke bietet seit Januar 2008 Schulungen zur Tagespflegeperson an. Diese können motivierten Frauen und Männern ermöglichen, eine verlässliche und fachgerechte Kinderbetreuung anzubieten und eine Pflegeerlaubnis durch das Jugendamt zu erhalten.

Die Fortbildung wird nach dem Curriculum des Deutschen Jugendinstituts (DJI) durchgeführt und umfasst 160 Stunden.

Nach bestandener Abschlussprüfung (Kolloquium) erhalten die Teilnehmenden das Zertifikat des Bundesverbandes für Kindertagespflege „Qualifizierte Tagespflegeperson“.

Teilnahmevoraussetzungen:

• abgeschlossene Schulausbildung
• Erfahrungen im Umgang mit Kindern
• sehr gute deutsche Sprachkenntnisse
• Verantwortungsbewusstsein, Zuverlässigkeit und Belastbarkeit
• eintragsfreies Führungszeugnis

Gefördert wird der Lehrgang durch den Europäischen Sozialfonds bzw. über Bildungsgutscheine und ist somit kostenfrei.

Der Lehrgang wird in Kooperation mit der QuaBeD gGmbH durchgeführt.

Termine: zweimal pro Jahr

Ihre Ansprechpartnerin:

 

Martina Füth
Telefon: 02302 58186-75
E-Mail: martina.fueth(at)vhs-wwh.de


Fach- und Klassenlehrer/in an Waldorf-Schulen

in Kooperation mit dem Institut für Waldorf-Pädagogik

 

Die Weiterbildung hat das Ziel, Sie auf die Tätigkeit eines Lehrers/einer Lehrerin an einer Waldorfschule vorzubereiten. Besonders ist die Erweiterung der praktisch-pädagogischen Handlungskompetenz angestrebt. Bei Eignung kann eine 100%ige Vermittlung in Arbeit gewährleistet werden. www.wittenannen.de.

Zugangsvoraussetzungen:

Sie haben ein abgeschlossenes Hochschulstudium in einem unterrichtsrelevanten Schulfach. Unterrichtsfächer sind vorzugsweise:

Deutsch, Geschichte, Erdkunde, Sozialkunde, Mathematik, Physik, Chemie, Biologie, Kunstgeschichte, Sport, Technologie, Rechtskunde. Gartenbau und Schneidern/Textiles Gestalten (bei entsprechender Berufsausbildung wie Meister).

Im Vorfeld wird ein persönliches Gespräch geführt, um Ihre Zugangsvoraussetzungen zu klären.

Vollzeit: montags – freitags
Ort: Waldorf-Institut, Annener Berg 15, 58454 Witten

Ihre Ansprechpartnerin:

 

Martina Füth
Telefon: 02302 58186-75
E-Mail: martina.fueth(at)vhs-wwh.de


Sicherheitsfachkraft gem. §34a (IHK)

 

Diese Basisqualifikation (Vollzeit 8:30 – 15:30 Uhr) ist Grundvoraussetzung, um in dieser Branche arbeiten zu können. Sie dauert 6 Monate inkl. 2 Monate Praktikum. Themen sind u.a. Sicherheitsplanung auf Veranstaltungen, rechtliche Grundlagen, Deeskalation, Technik, Arbeitssicherheit, Waffensachkunde, Brandschutz. Angesprochen sind Personen, die eine neue berufliche Perspektive suchen. Eine Ausbildung bzw. Berufserfahrung sowie ein hohes Maß an Flexibilität sollten Sie mitbringen. Personen, die bereits über Erfahrungen in dieser Branche verfügen, haben die Möglichkeit, am Ende dieser Qualifizierung den Abschluss zur „Geprüften Fachkraft für Schutz und Sicherheit (IHK)“ zu machen. 


Bildung, Wirtschaft, Arbeit im Quartier - "BIWAQ"

 

Das ESF-Bundesprogramm „BIWAQ“ verbessert mit Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF) und des Bundes die Chancen von Bewohnerinnen und Bewohnern in Stadtteilen mit besonderen Herausforderungen durch die Förderung von Projekten zur Integration in Arbeit.

Die vhs organisiert dazu im Auftrag der Stadt Witten und gemeinsam mit den Kooperationspartnern AWO, Kolping, QuaBeD und WABE Teilprojekte, die bei der Integration in Arbeit unterstützen.

 

Nähere Informationen erhalten Sie hier:

www.foerderband-annen-heven.de


Secondhandläden

In Kooperation mit der QuaBeD gGmbH betreiben wir den Secondhandladen „tragbar“ sowie den CapBaumarkt.

 

Die Teilnehmenden erhalten hier die Möglichkeit, verschiedene fachpraktische Kenntnisse zu erlangen und sich im Arbeitsalltag zu beweisen. In den Bereichen Einzelhandel, Lager/Logistik und Restauration/Aufbereitung werden die Teilnehmenden hier eingesetzt. Unter fachkundiger Anleitung und durch pädagogische Begleitung steht das Ziel einer möglichst passgenauen Vermittlung immer im Vordergrund.

tragbar

Annenstraße 118 – 122, 58453 Witten
Telefon: 02302 28246 46
E-Mail: info(at)tragbar-in-witten.de

Öffnungszeiten:
Mo. – Fr. 09:00 – 18:00 Uhr 
Sa. 09:00 – 15:00 Uhr

Logo Tragbar in Witten

CapBaumarkt

Annenstraße 118 – 122, 58453 Witten
Telefon: 02302 28246 64
E-Mail: info(at)capbaumarkt.de

Öffnungszeiten:
Mo. – Fr. 09:00 Uhr bis 18:00 Uhr 
Sa. 09:00 Uhr bis 15:00 Uhr

Ansprechpartnerin:
Gilda Louis 
Telefon: 02302 58186 69


Mütter in Arbeit (MiA)

Hier werden Mütter, die Anspruch auf Leistungen nach SGB II haben, dabei unterstützt, eine Arbeitsstelle zu finden.

Das sind die Inhalte der Qualifizierung:

• Individuelles Coaching/ Beratung und Qualifizierung
• Neue (Er-)Kenntnisse über Ihre Stärken
• Stärkung von Schlüsselqualifikationen und Förderung von sozial- und arbeitsmarktintegrativen Fähigkeiten
• Klärung der Vereinbarkeit von Familie und Beruf
• Entwicklung/Erweiterung beruflicher Perspektiven
• Persönliche und zeitgemäße Bewerbungsstrategien
• Intensive Vorbereitung auf Bewerbungsgespräche
• Aktive Unterstützung bei der Vermittlung in den Arbeitsmarkt
• Stabilisierung der Beschäftigungsaufnahme
• Betriebliche Erprobung bei Firmen und Kooperationspartnern in Wachstumsmärkten
• Nachbetreuung bei Arbeits- oder Ausbildungsaufnahme

Während der einzelnen Qualifizierungsmodule kann eine Kinderbetreuung in Anspruch genommen werden.


u25 Aktivierungshilfen LOS! Lernen - Orientieren – Stabilisieren

 

Das Projekt richtet sich an erwerbsfähige Leistungsberechtigte unter 25 Jahren. Vorrangiges Ziel ist es, langzeitarbeitslose junge Erwachsene mit multiplen Vermittlungshemmnissen durch Unterbreitung eines niederschwelligen Angebotes zu aktivieren und zu stabilisieren.

Besonderheiten hierbei sind die intensive sozialpädagogische Begleitung (auch aufsuchende Sozialarbeit) der Teilnehmenden, sowie das projektorientierte Arbeiten.

In spannenden Projekten zur Gestaltung des eigenen Lebensumfeldes und einem Medienprojekt zur Darstellung von Gegenwart und Zukunft der eigenen Lebensrealität, erlangen die Jugendlichen neue (Er-) Kenntnisse über ihre Stärken und können so neue berufliche Perspektiven entwickeln.


Produktionsschule Ruhr

 

Die Produktionsschule Ruhr richtet sich an Jugendliche und junge Erwachsene  unter 25 Jahren, die ohne Ausbildung oder Arbeit sind und sich auf der Suche nach dem richtigen Beruf befinden und Leistungen nach SGBII beziehen. Im Mittelpunkt des Projektes steht die praktische Arbeit mit den Teilnehmenden. Die Produktionsschule Ruhr funktioniert wie ein realer Betrieb. Von der Planung, Herstellung bis zum Verkauf des eigenen Produktes sind  die Teilnehmenden an allen Arbeitsschritten beteiligt. Durch Vermittlung von beruflichen Grundfertigkeiten und der Einbringung ihrer persönlichen Stärken und Fähigkeiten werden die Jugendlichen bestmöglich auf Ausbildung und Arbeit vorbereitet. Eine weitere Besonderheit in diesem Projekt ist die Möglichkeit zur Aufarbeitung schulischer „Lücken“ und gegebenenfalls das Nachholen des Hauptschulabschlusses.


Kombi U25 Vermittlung und Begleitung

 

Im Projekt „Kombi u25 – Vermittlung und Begleitung“  sollen Jugendliche und junge Erwachsene bei der Suche nach passenden Arbeits- und Ausbildungsstellen unterstützt werden. Das Projekt richtet sich auch an junge Eltern, die eine Ausbildung in Teilzeit anstreben. Die Teilnehmenden werden während des Projektes von qualifizierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern begleitet und dabei unterstützt, eine Ausbildung zu absolvieren. Die Mitarbeitenden planen mit den jungen Leuten individuell deren berufliche Zukunft und sind bei der Bewältigung von Alltagsproblemen behilflich. Sie sind Ansprechpersonen für die Teilnehmenden, für die Unternehmen und Berufsschulen sowie für die Fachkräfte des Jobcenters EN.


Berufsvorbereitende Bildungsmaßnahme der Agentur für Arbeit (BvB)

Die berufsvorbereitende Bildungsmaßnahme ist ein bundesweites Angebot für Jugendliche unter 25 Jahren, die die allgemeine Schulpflicht erfüllt haben, aber noch nicht fit für die Ausbildung sind. Welchen Schulabschluss man schon erreicht hat, spielt für die BvB keine Rolle.

Stufen

Eine BvB besteht aus mehreren Stufen. Diese werden je nach Bedarf flexibel eingesetzt. Es gibt folgende Stufen:

  1. Eignungsanalyse (bis zu 4 Wochen):
    Sie hilft bei der realistischen Einschätzung der eigenen Stärken und Entwicklungsmöglichkeiten. Es wird ein Förderplan erarbeitet.
     
  2. Grundstufe (inkl. Eignungsanalyse) bis zu 6 Monate
    Hier geht es vor allem um die Berufsorientierung und Berufswahl. Durch Praktika werden Kenntnisse über verschiedene Berufsfelder vermittelt. Ergänzend gibt es Unterricht, der berufliche Grundlagen vermittelt, beispielsweise in Allgemeinbildung, Berufskunde, Lebenspraxis, Sozialkompetenz, Bewerbungstraining etc.

  3. Förderstufe
    Wenn es notwendig ist, können in der Förderstufe berufliche Grundfertigkeiten gelernt werden.
     
  4. Übergangsqualifizierung
    Die Übergangsqualifizierung ist schon speziell auf die Ausbildung ausgerichtet, die anstrebt wird. Die beruflichen Grundfertigkeiten werden verbessert, außerdem kann eine betriebliche Qualifizierung oder eine arbeitsplatzbezogene Einarbeitung stattfinden.


Insgesamt dauert eine BvB zwischen 10 (allgemein) und 18 Monaten.

Bei Fragen wenden Sie sich bitte an:

Markus Wiebusch
Fachbereichsleiter Schulabschlüsse

Telefon: 02302 58 186 36
Email: markus.wiebusch(at)vhs-wwh.de

 

oder

 

Maria Brandt
Projektkoordinatorin

Telefon: 02302 58 186 34
Email: maria.brandt(at)vhs-wwh.de